Koffein im Sport

Sport und KoffeinKoffein kann die Leistung von Sportlern steigern. Das wissen Ärzte, Sportler und auch die Wissenschaftler, die die Dopinglisten erstellen, schon lange. Nämlich seit dem Jahre 2004. Zuvor wurde Koffein erst als Dopingmittel bewertet, wenn in einem Liter Urin die 12 mg Grenze Koffein überschritten wurde. Dafür ist etwa ein Gramm des Wirkstoffes notwendig.
Heute weiß man aber, dass die positive Wirkung von Koffein viel früher einsetzt. Aus diesem Grund steht diese Droge heute auf der Dopingliste, da anderen Sportler, die kein Koffein konsumieren, nicht benachteiligt werden sollen.
Betreibt man Sport abseits von Wettkämpfen und im Rahmen der persönlichen körperlichen Ertüchtigung, kann die gleichzeitige Aufnahme von Koffein durchaus positiv sein. Besonders Ausdauersportler profitieren davon. Koffein steigert nämlich die Motivation und den Ehrgeiz. Durch den erhöhten Energieverbrauch wirkt es sich auch körperlich aus. Abnehmen – falls erwünscht – fällt dadurch leichter. Allerdings sollte auf die zugeführte Menge geachtet werden, denn jeder Mensch reagiert auf Koffein anders. Die Steigerung der Herztätigkeit, die der Durchblutung und die Erhöhung des Blutdrucks kann durchaus gefährlich sein. Am besten ist es einen Arzt zu Rate zu ziehen und einen Test zu machen, wie sich die Koffeinzufuhr auf den Körper auswirkt. Macht man das nicht, sollte auf konzentrierte Produkte wie etwa Tabletten, Pulver oder Kapseln besser verzichtet werden. In diesem Falle reicht eine Tasse Kaffee beim Frühstück. Auch mit ihr wird die Motivation angeregt und die Leistung gefördert.