Koffein und Diabetes

Diabetes ist eine Krankheit der heutigen Zeit. Noch nie zuvor haben so viele Menschen unter der Zuckerkrankheit – wie sie im Volksmund genannt wird – gelitten. Da stellt sich natürlich auch die Frage, wie es sich mit dem Konsum von Koffein beim Krankheitsbild eines Diabetikers verhält. Kein Wunder, dass es sich dabei um ein oft diskutiertes Thema im Gesundheitsbereich handelt.
Natürlich gibt es auch zahlreiche Studien, die sich – leider zum Teil – widersprechen. Wie es bei Studien sehr oft der Fall ist. Die Frage ist nun, ob der regelmäßige Konsum von Koffein ein allfälliges Risiko an Diabetes zu erkranken, erhöht? Und natürlich auch ob und wie viel Menschen, die bereits an Diabetes erkrankt sind, von dieser Substanz zu sich nehmen dürfen.
Kurzum – gibt es Höchstgrenzen oder nicht? In etlichen Studien – etwa aus Kanada oder den USA wurde festgestellt, dass Koffein daran beteiligt sein kann, das Risiko eine Diabetes 2 Erkrankung zu erleiden, erhöhen kann. Koffein kann nämlich dazu führen, dass der Blutzuckerspiegel im Blut erhöht wird. Diabetes Typ 2 entsteht nun durch eine erhöhte Insulinresistenz. Diese vermindert die Aufnahme von Glukose durch die Zellen, wodurch der Zuckerspiegel im Blut ansteigt.
Ältere Forschungen hingegen weisen darauf hin, dass Koffein eine positive Wirkung bezüglich Diabetes hat. Jene Versuchspersonen, die viel Kaffee tranken, wiesen ein geringeres Risiko auf, an Diabetes zu erkranken.
Und dann gibt es natürlich auch Studien, die überhaupt keinen Zusammenhang von Koffein und Diabetes zeigen. Sicherheitshalber wird jedoch jedem Diabetiker empfohlen, seinen Koffeinkonsum etwas einzuschränken. Um dem Diabetes Einhalt zu bieten wird zudem regelmäßige Bewegung und Sport empfohlen. Das reduziert auch die Gefahr übergewichtig zu werden.