Koffeinkapseln

Eine weitere, beliebte Form Koffein zu sich zu nehmen sind Kapseln. Sie enthalten reines Koffeinpulver und lösen sich im Magen auf. Positiv ist dabei, dass sie – im Unterschied zu Koffeintabletten – keinerlei Zusatzstoffe zur Bindung benötigen.
Manchen Koffeinkapseln werden zusätzlich Nahrungsergänzungsmittel, wie etwa Mineralstoffe, beigesetzt. Etwa Magnesium. Diese Kapseln sind besonders für Sportler interessant. Sie können damit nicht nur ihre Leistungsfähigkeit etwas steigern und aktivieren, sondern sich auch vor Krämpfen schützen. Allerdings sollte vor der Einnahme immer beachtet werden, dass Koffein auf der Dopingliste von manchen Sportarten steht.
Durch die Kapselform ist auch ausgeschlossen, dass das Produkt schlecht schmeckt. Denn Koffeinpulver ist äußerst bitter. Eines ist klar – ob man nun Koffeinpulver oder Koffeinkapseln verwendet – die Wirkung und damit der Erfolg ist der Gleiche und eine Frage persönlicher Vorlieben. Positiv ist bei beiden Produkten anzumerken, dass sie sehr rein sind und keine unnötigen Zusatzstoffe aufweisen. Allerdings kann bei den Kapseln eine Überdosierung leicht vermieden werden, da sie ja schon in Portionen abgefüllt sind.
Handelsüblich sind Kapseln, die einen Koffeingehalt von 70 mg aufweisen. Trotzdem immer auf die angegebene Menge pro Kapsel im Beipacktext achten, denn der Inhalt kann leicht unterschätzt werden. So entsprechen etwa 200 mg Koffeingehalt einer Menge von rund zwei Litern Coca Cola. Auf Grund der großen Flüssigkeitsmenge wird das Koffein, das sich in Getränken befindet, nur langsam aufgenommen. Bei Kapseln ist es jedoch schnell verfügbar.
Preislich liegen Koffeinkapseln ähnlich den Koffeintabletten und sind etwas teurer als das reine Pulver. Grund dafür sind die zusätzlichen Kosten, die für die Produktion der Kapseln, deren Abfüllung und natürlich auch deren Verpackung auftreten. Meine persönliche Meinung ist das Koffeintabletten am besten sind.